Codex of Flame and Fury
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Heileri, Reiterin oder Gezeichnete, das ist hier die Frage
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#1
Hey-ho ich habe hier ein Charakter Konzept das mir im Kopf herum geistert und ich würde euch das mal da lassen wollen. Vielleicht passt es ja und wenn nicht dann nicht. Dann Pack ich sie wieder in meine Ideen Schublade. :)

Name: Lilian [Nachname offen]
Alter: ~20-22 (anpassbar an was es am Ende wird)

Offen: reine Heilerin im Heiler-Quadranten oder gezeichnete Reiterin mit Heilfähigkeit

Kurzbeschreibung:
Lilian ist eine stille Beobachterin mit einem ausgeprägten Sinn für Ordnung und Fürsorge. Wo andere laut werden, hört sie zu und merkt sich alles. Ihre Welt ist klein; feste Routinen, ein sauber sortiertes Zimmer, handgeschriebene Notizzettel an jeder Ecke. Sie sucht nicht die große Bühne, sondern die Nähe zu den wenigen Menschen, die ihr wirklich etwas bedeuten. Vor allem ihrem jüngeren Bruder, für den sie seit Kindertagen die Verantwortung trägt wie eine zweite Haut.

Lilian ist von Natur aus unterwürfig. Sie ordnet sich unauffällig ein, vermeidet Konfrontation und lässt andere lieber den Ton angeben. Vor Autorität, Lautstärke oder Dominanz weicht sie instinktiv zurück. Doch dieses Bild kippt vollständig, sobald jemand Schwächeres bedroht wird, dann kann ausgerechnet sie es sein, die sich ungebeten zwischen Angreifer und Opfer stellt – ruhig, aber unnachgiebig. Selbst wenn der Gegenüber ihr in jeder Hinsicht überlegen ist. Diesen Mut findet sie nie für sich selbst, nur für andere.

Als gelernte Köchin lebt sie genau diese Fürsorge auch im Alltag aus: Kochen ist für sie nicht nur Beruf. Sie drückt durch Essen aus, was sie in Worten kaum sagen würde. Ein selbstgekochtes Gericht für den Bruder, eine Suppe für kranke Freunde, stundenlanges Ordnen einer Küche, wenn der Kopf zu voll ist. Wo andere reden, kocht Lilian. Ihr Missfallen bemerkt man an ihrem Essen, wenn sie es mit Absicht abenteuerlich zubereitet und es das Gegenteil von dem ist was man erwartet, wen man herzhaft hineinbeißt.

Besondere Merkmale:
- Überdenkt jede Entscheidung mehrfach, bevor sie handelt. Spontanität ist ihr fremd und macht sie nervös
- Hält sich in Gruppen zurück
- Beschützerinstinkt, der im Kontrast zu ihrem sanften Auftreten steht
- Schiebt eigene Bedürfnisse konsequent hinten an
- Putzt, wenn sie gestresst ist – ob nötig oder nicht

Herkunft:
Früh verwaist, aufgewachsen mit ihrem jüngeren Bruder bei einer Pflegefamilie, die Sicherheit gab, aber nie ganz ein Zuhause war. Seit der Jugend trägt sie in ihrer kleinen übrig gebliebenen Familie die Rolle der Ältesten die für alles zuständig ist und ist für ihren jüngeren Bruder die wichtigste Bezugsperson.

Anschlussgedanken:
Blutsverwandtschaft baue ich mir selbst über NPCs auf, hier benötige ich keine direkte Unterstützung von außen. Pflegeverwandtschaft oder eine Stiefschwester wären denkbar, gerne nach Absprache.
Besonders am Herzen liegt mir ein Love Interest oder ein enger Freund, der auf der entgegengesetzten Seite steht – einer ist gezeichnet, der andere nicht. Oder umgekehrt. Eine Verbindung, die gesellschaftlichen Vorurteilen und feindseligen Blicken trotzt und deshalb eher im Verborgenen gehalten wird.

Freue mich auf eine Antwort. top
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#2
Hallöchen Jona <3

Ein Love Interest oder besten Freund kann ich dir aktuell leider nicht bieten (da ich keinen Charakter am College habe), aber ich könnte dir eine Pflegefamilie (Familie Solmere) anbieten. Zumindest wenn du dich dazu entscheidest, dass sie eine Gezeichnete ist.

Mehr kann ich leider aktuell nicht anbieten - aber ich bin mir sicher, dass die anderen User:innen da noch einiges bieten können love

LG
Dracheninfos
Smash
rot | Skorpionschwanz
83 Jahre | 8.99 m | männlich
Kurzbeschreibung
Dein Leben war nie dazu bestimmt den Weg als Reiter einzuschlagen oder wahrscheinlich eher um diesen Weg zu überleben. Doch für dich war es schon früh klar, dass du diesen Weg gehen willst, um andere zu beschützen. Vor allem, nachdem du schon dein ganzes Leben mitbekommen hast, wie Menschen in deinem Umfeld bei Überfällen getötet werden. Einfach so. Als waren die Leben komplett irrelevant und nicht existent. Also hast du dich dazu entschlossen Menschen beschützen zu wollen und am besten konntest du dies auf dem Rücken eines Drachen - zumindest nach deiner Auffassung. Deine Familie war nicht begeistert von deinem Plan. Sie versuchten dich zu überreden dich einem anderen Quadranten anzuschließen. Immer und immer wieder hörtest du, dass du den Reiterquadranten nicht überleben würdest. Vielleicht hatten sie recht, aber du wolltest es versuchen. Also hast du angefangen dich vorzubereiten. Deine Familie konnte dir dabei nicht helfen, wurde doch nie einer aus diesen Reihen zum Reiter. Du wärst der Erste - solltest du es schaffen. Also hattest du dich mehr als nur bemüht und angestrengt. Alles was du hattest, hast du rein gesteckt, um dich vorzubereiten. Wahrscheinlich warst du dennoch weit hinter den Kadetten die von ihren Familien darauf vorbereitet worden waren. Trotzdem hast du den Weg zum Basgiath War College angetreten und trotzdem hast du dich dem Reiterquadranten angeschlossen. Der Viadukt war noch dein geringstes Problem, weil du Gleichgewicht viel trainiert hattest - so gut es eben ging in deinem Heimatdorf und deinen begrenzten Mitteln. Der Gaunlet hatte dir mehr zu schaffen gemacht und du warst lange Zeit hinter den anderen Kadetten von den Leistungen. Dennoch hattest du weiter gekämpft und auch den Gauntlet schließlich überwunden, ebenso wie deine erste Präsentation und das erste Dreschen. Aber kein Drache hatte dich in deinem ersten Jahr gebunden. Also musstest du es erneut versuchen im zweiten Jahr. Ob du Angst hattest, als ein imposanter, gigantischer und furchteinflößender roter Skorpionschwanz direkt vor einen anderen Kadetten verbrannte? Ziemlich. Ob du weiter gemacht hattest? Sowas von! Beim zweiten Dreschen wurdest du schließlich von eben jenem roten Skorpionschwanz gebunden, der sich dir als Smash vorstellte. Mühsam konntest du auf seinen Rücken klettern und dich in den Sitz begeben ehe er abhob. Das war wohl mitunter das unbeschreiblichste Gefühl überhaupt für dich. Es war wohl Smash zu verdanken, dass er dich im Sitz hielt und du nicht direkt den Tod bei deinem ersten Flug fandest und ihr schlussendlich am Flugfeld gelandet seid. Man sollte meinen, dass die Gefahren mit einem Drachen weniger werden sollten. Allerdings fanden andere ungebundene Kadetten, dass du Smash nicht verdient hattest und man hatte versucht dich zu töten. Smash warnte dich und einer der Kadetten war der Erste den du getötet hattest. Den anderen hattest du schwer verwundet, ehe der Dritte sich verzog. Deine Verletzungen waren zwar auch nicht ohne, aber die Heilkundigen bekamen dich wieder hin. Das Band zwischen Smash und dir wurde stärker mit jedem Moment den ihr zusammen überstanden hattet. Jeder Kampf hatte euch näher zusammen geschweißt und ihr wurdet zu einem eingeschworenen Team. Ein gefährliches Duo welches es sich zur Aufgabe gemacht hatte, die navarrische Bevölkerung vor allem zu beschützen - wobei Smash‘ Gründe wohl eher hauptsächlich darauf lagen die Drachen und das Vale zu schützen, während die Menschen eher an zweiter Stelle standen. Außer vielleicht sein Reiter, den er nicht nur einmal beschützt hatte.

Dann kam der 27. August des Jahres 633 n.V. und der Angriff der Veneni und Wyvern, was das Leben von Kastiel wurde komplett über den Haufen geworfen hatte. Unfreiwillig wurde er Teil eines Staatsgeheimnisses und es glich wohl eher einem Wunder, dass er und - bis auf zwei arme Seelen die Malek übergeben wurden - seine Staffel lebendig aus dieser Sache herauskamen. Doch damit war das Grauen nicht vorbei und die Staffel musste eine folgenschwere Entscheidung treffen, als eher durch Zufall ein Gespräch belauscht wurde und man davon ausging, dass sie getötet werden sollten aufgrund dieses Wissens welches sie durch den Angriff erhalten hatten. Sie flogen über die Grenze nach Poromiel und von dort an führte der Weg sie in eine ungewisse Zukunft. Doch für Kastiel gab es auch einen Funken Hoffnung. Hoffnung darauf seine verschwundene Familie zu finden. Seine Schwester, seine Nichte und sein Neffe wurden nach Poromiel verschleppt bei einem Angriff vor rund drei Monaten. Trotz der Tatsache, dass er nun fernab seiner Heimat in Poromiel, genauer gesagt in Cygnisen nach ihnen suchen kann, gibt ihm ein Stück davon zurück, was er in den letzten sieben Wochen zu verloren geglaubt hatte. Immer an seiner Seite sein Drache Smash, der ihn seit der Bindung immer begleitet hatte und es auch weiterhin würde. Egal wohin der Weg sie noch führen würde.
ohne Beschäftigung
Thralkeld
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#3
Hallo Jona flower

erst einmal herzlich Willkommen und schön, dass du zu uns gefunden hast! Ganz grundsätzlich kann ich schon einmal sagen, dass wir einige Kadett:innen, auch Gezeichnete und zwei Heilkundige (da geht also noch mehr), am Basgiath War College in der Altersspanne haben und genereller Anschluss dementsprechend kein Problem sein sollte.

Aus Teamsicht muss ich leider aber einmal auf unsere Unwanteds hinweisen, nämlich, dass derzeit alle Plätze bei den Heilmacher:innen, also Reiter:innen mit Heilmagie, vergeben sind. Die Kraft ist selten und deswegen bei uns im Forum nur begrenzt bespielbar. Du müsstet dir also, solltest du sie zu einer gezeichneten Reiterin machen wollen, eine andere Siegelkraft aussuchen. Wir haben aber eine ganze Auswahl, vielleicht gefällt dir ja auch etwas anderes! Solltest du sie zu den Heilkundigen stecken, wäre für das Konzept nur wichtig mitzudenken, dass sie für diesen Quadranten eine Aufnahmeprüfung bestanden haben muss (und sie dementsprechend auch irgendwie, vielleicht über die Pflegefamilie) die Möglichkeit gehabt haben sollte, dafür zu lernen.

Als Spielerin kann ich dir sicherlich, je nachdem welche Geschichte du wählst, Anschluss in jegliche Richtung bieten. Für deine konkreten Suchen habe ich leider nichts oder die jeweiligen Parts bei geeigneten Charakteren schon belegt.

Falls du noch Fragen hast oder Input brauchst, melde dich jederzeit gern. Wenn du magst, natürlich auch auf unserem Discord-Server. Es wäre ja schön, falls wir deiner Idee eine Heimat bieten können.

Liebe Grüße
Jella
Dracheninfos
Orem
orange | Skorpionschwanz
100 Jahre | 6.77 m | männlich
Kurzbeschreibung
Den Kopf eigentlich schon immer in Büchern oder in den Wolken, flüchtete sich Ivelle Nyra Kinnaird stets gern in fremde Welten, wo die eigene doch teils so düster erschien. Ein gewisser Hang zu Eskapismus ist ihr geblieben, eine Liebe für Bücher ebenfalls, aber ein Teil ihrer Träume hat sich schon vor geraumer Zeit in ihre Realität verlagert. Sie mag ein oder zehn Märchen zu viel gelesen haben, die sie lange ein „und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage“ als erreichbares Ziel ansehen ließen. Diese Romantisierung musste sich aufgrund ein bisschen Enttäuschung verflüchtigen, schließlich kann sie die Überzeugung, dass es nicht das Ende sein kann, wenn’s nicht glücklich ist, anhand unterschiedlicher Erlebnisse ihrer letzten Lebensjahre problemlos widerlegen. An den Glauben, dass Liebe eine magische Kraft inneruht, indes klammert sie sich mit einem dieser eisernen Griffe, welche die Fingerknöchel blasser hervortreten lassen. Schließlich ist es eben diese Liebe, die sie von ihrem lange Jahre gereiften Plan ihren Dienst als Schriftgelehrte zu verbringen, zur Entscheidung bewogen hat, sowie ihre Jugendliebe Reiterin werden zu wollen. Ein Jahr Vorbereitung schien kaum genug, um die eher belesene als sportliche junge Frau über das Viadukt und durch die darauffolgenden Gauntletprüfung zu bringen, aber sie überraschte wohl viele damit, dass sie selbst die Präsentation überlebte und sich schließlich beim Dreschen sogar ein Drache für sie entschied. Aus einem metaphorischen ‚Mit dem Kopf in den Wolken‘ ist also auch eine Tatsächlichkeit geworden. Ihre körperlichen Schwächen haben sich über das erste Jahr verringert, ihre Stärken liegen aber nach wie vor in der Theorie. Belesen ist sie also weiterhin, dass gleich beide Gründe, dass sie Reiterin werden wollte, ebenfalls durch das College wandeln, hat sie jedoch nicht gänzlich bis zum Ende durchdacht.

Den Traum einer lebenslangen Beziehung mit ihrer Jugendliebe, ließ sie die von ihren Eltern – eigentlich Adoptiveltern, aber sie hat sie schon vor langer Zeit als ihre Familie angenommen – angestrebte Verlobung als unmöglich ansehen und durch die Bindung mit einem Drachen auf genügend Eigenständigkeit hoffen, ihr zu entgehen. Dass ihre Jugendliebe die Distanz wahrt, obwohl sie manchmal nur ein paar Schritte trennen – schließlich ist er auch Reiter geworden – lässt sie manchmal an ihrer Rolle der hoffnungslosen Romantikerin zweifeln. Cillian Beolan als potenziellen Ehemann zu sehen, kommt irgendwie trotzdem nicht so recht in Frage. Vielleicht folgerten gerade diese Unsicherheiten ihre Siegelkraft, die ganz eigene Herausforderungen mit sich bringt. Nicht nur, dass Vorausseher selten sind, ihre prophetischen Träume sind auch noch höchst schwierig einzuordnen. Meist sieht Ivelle nur die kleinsten Details einer Szenerie und kann häufig, wenn überhaupt, erst in Momenten, wo sie ihnen tatsächlich begegnet, einordnen, was sie bedeuten. Dabei hilft manchmal jemandem aus ihrer Staffel vielleicht erst mit dem rechten Fuß loszulaufen oder den Schuh neu zu binden oder ein gewisses Essen nicht zu wählen. Es sind Kleinigkeiten, die großen Visionen blieben bisher aus, aber hilfreich kann die ein oder andere sicherlich sein. Für jemanden, der derart viel tagträumt, vielleicht auch eine Form von Ironie des Schicksals, in ihren Träumen nun tatsächlich möglichen Realitäten zu begegnen und noch mehr, dass sich diese Prophezeiungen zuletzt nicht mehr nur auf ihre Träume beschränken.

Ivelle erscheint manch einem sicherlich immer noch etwas zu zart und sanft, aber die letzten Monate und das letzte Jahr haben sie durchaus etwas härter werden lassen. Sie ist mehr so naiv zu glauben, dass alle ihr etwas Gutes wollen, erliegt wohl aber dem IrrGlauben, dass das Gute am Ende stärker sein muss. Hilfsbereitschaft bedeutet ihr viel, Streit eher weniger, aber in Momenten, in denen sie früher geschwiegen hätte, ergreift sie nun auch einmal bestimmt Partei. Nicht nur für andere, sondern auch sich selbst. Mit ein bisschen mehr Schatten innerhalb der Welt und auch in ihrem Charakter hat sie sich arrangiert. List, um des überlisten willen, ist ihr aber immer noch genauso zuwider, wie andere auszunutzen, so hilfreich es sicherlich in ihrem neuen Leben auch manchmal wäre. Ihr Herz indes hat sich etwas mehr verschlossen und Vorsicht ist mit dem ein oder anderen Verrat einhergegangen, aber dem zum Trotz würde sie immer noch lieber weitere Freundschaften schließen, als sich Feinde zu machen. Ivelle wird gerne gemocht und lernt gerade erst, damit umzugehen, wenn Menschen es nicht tun.
in Ausbildung
1. Geschwader
Klauenschwarm
1. Staffel
Basgiath
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#4
Hallo Jella und Lini,
vielen Dank für die herzliche Antwort und die hilfreichen Infos!

Die Heilmacher-Slots hatte ich schon auf dem Schirm, also war das für mich keine Überraschung. Ich dachte mir für die Vollständigkeit lasse ich meine Charakteridee so wie ich sie mir überlegt hatte. :)
Als Alternative könnte ich mir Energieentzug als auch Pflanzenmagie vorstellen. Beides würde ich gut umsetzen können.

Mich würde eure Einschätzung interessieren: Was passt besser ins Forum – eine gezeichnete Reiterin mit einer dieser beiden Kräfte, oder eine Heilkundige? Ich bin für beides offen und würde das gerne mit euch zusammen entscheiden, bevor ich mich festlege.

Vielen Dank euch beiden auch für die freundlichen Rückmeldungen und die angebotenen Anschlussmöglichkeiten, diese behalte ich erstmal noch im Hinterkopf.

Liebe Grüße!
Kurzbeschreibung
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#5
Hallo nochmal Jona!

Ich bin ganz transparent, was die Anzahl der Charaktere angeht: aktuell haben wir mehr bespielte gezeichnete Reiter:innen (21, wenn ich mich gerade auf die Schnelle nicht verzählt habe) als Heilkundige (2) in Basgiath. Unsere zwei Heilkundigen im College @Ace Halewyn und @Emeline Byrne können aber vielleicht aus der Erfahrung auch berichten, wie sie die Anschlussmöglichkeiten so wahrnehmen. Ich habe den Eindruck, dass die anderen Quadranten (abseits der Reiter:innen) über gemeinsame Herkunftsorte, Verwandtschaften oder gerade Heilkundige auch über den direkten Kontakt zu den Reiter:innen auf der Krankenstation durchaus ganz gut vernetzt werden können.

Dementsprechend kann ich deine Frage aus meiner Sicht nur mit einem es passt beides beantworten. Ich vermute es kommt einfach darauf an, was du lieber bespielen willst. Wenn du noch Fragen hast, deren Antworten dir bei einer Entscheidung weiterhelfen würden, immer her damit! note

Liebe Grüße
Jella
Dracheninfos
Orem
orange | Skorpionschwanz
100 Jahre | 6.77 m | männlich
Kurzbeschreibung
Den Kopf eigentlich schon immer in Büchern oder in den Wolken, flüchtete sich Ivelle Nyra Kinnaird stets gern in fremde Welten, wo die eigene doch teils so düster erschien. Ein gewisser Hang zu Eskapismus ist ihr geblieben, eine Liebe für Bücher ebenfalls, aber ein Teil ihrer Träume hat sich schon vor geraumer Zeit in ihre Realität verlagert. Sie mag ein oder zehn Märchen zu viel gelesen haben, die sie lange ein „und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage“ als erreichbares Ziel ansehen ließen. Diese Romantisierung musste sich aufgrund ein bisschen Enttäuschung verflüchtigen, schließlich kann sie die Überzeugung, dass es nicht das Ende sein kann, wenn’s nicht glücklich ist, anhand unterschiedlicher Erlebnisse ihrer letzten Lebensjahre problemlos widerlegen. An den Glauben, dass Liebe eine magische Kraft inneruht, indes klammert sie sich mit einem dieser eisernen Griffe, welche die Fingerknöchel blasser hervortreten lassen. Schließlich ist es eben diese Liebe, die sie von ihrem lange Jahre gereiften Plan ihren Dienst als Schriftgelehrte zu verbringen, zur Entscheidung bewogen hat, sowie ihre Jugendliebe Reiterin werden zu wollen. Ein Jahr Vorbereitung schien kaum genug, um die eher belesene als sportliche junge Frau über das Viadukt und durch die darauffolgenden Gauntletprüfung zu bringen, aber sie überraschte wohl viele damit, dass sie selbst die Präsentation überlebte und sich schließlich beim Dreschen sogar ein Drache für sie entschied. Aus einem metaphorischen ‚Mit dem Kopf in den Wolken‘ ist also auch eine Tatsächlichkeit geworden. Ihre körperlichen Schwächen haben sich über das erste Jahr verringert, ihre Stärken liegen aber nach wie vor in der Theorie. Belesen ist sie also weiterhin, dass gleich beide Gründe, dass sie Reiterin werden wollte, ebenfalls durch das College wandeln, hat sie jedoch nicht gänzlich bis zum Ende durchdacht.

Den Traum einer lebenslangen Beziehung mit ihrer Jugendliebe, ließ sie die von ihren Eltern – eigentlich Adoptiveltern, aber sie hat sie schon vor langer Zeit als ihre Familie angenommen – angestrebte Verlobung als unmöglich ansehen und durch die Bindung mit einem Drachen auf genügend Eigenständigkeit hoffen, ihr zu entgehen. Dass ihre Jugendliebe die Distanz wahrt, obwohl sie manchmal nur ein paar Schritte trennen – schließlich ist er auch Reiter geworden – lässt sie manchmal an ihrer Rolle der hoffnungslosen Romantikerin zweifeln. Cillian Beolan als potenziellen Ehemann zu sehen, kommt irgendwie trotzdem nicht so recht in Frage. Vielleicht folgerten gerade diese Unsicherheiten ihre Siegelkraft, die ganz eigene Herausforderungen mit sich bringt. Nicht nur, dass Vorausseher selten sind, ihre prophetischen Träume sind auch noch höchst schwierig einzuordnen. Meist sieht Ivelle nur die kleinsten Details einer Szenerie und kann häufig, wenn überhaupt, erst in Momenten, wo sie ihnen tatsächlich begegnet, einordnen, was sie bedeuten. Dabei hilft manchmal jemandem aus ihrer Staffel vielleicht erst mit dem rechten Fuß loszulaufen oder den Schuh neu zu binden oder ein gewisses Essen nicht zu wählen. Es sind Kleinigkeiten, die großen Visionen blieben bisher aus, aber hilfreich kann die ein oder andere sicherlich sein. Für jemanden, der derart viel tagträumt, vielleicht auch eine Form von Ironie des Schicksals, in ihren Träumen nun tatsächlich möglichen Realitäten zu begegnen und noch mehr, dass sich diese Prophezeiungen zuletzt nicht mehr nur auf ihre Träume beschränken.

Ivelle erscheint manch einem sicherlich immer noch etwas zu zart und sanft, aber die letzten Monate und das letzte Jahr haben sie durchaus etwas härter werden lassen. Sie ist mehr so naiv zu glauben, dass alle ihr etwas Gutes wollen, erliegt wohl aber dem IrrGlauben, dass das Gute am Ende stärker sein muss. Hilfsbereitschaft bedeutet ihr viel, Streit eher weniger, aber in Momenten, in denen sie früher geschwiegen hätte, ergreift sie nun auch einmal bestimmt Partei. Nicht nur für andere, sondern auch sich selbst. Mit ein bisschen mehr Schatten innerhalb der Welt und auch in ihrem Charakter hat sie sich arrangiert. List, um des überlisten willen, ist ihr aber immer noch genauso zuwider, wie andere auszunutzen, so hilfreich es sicherlich in ihrem neuen Leben auch manchmal wäre. Ihr Herz indes hat sich etwas mehr verschlossen und Vorsicht ist mit dem ein oder anderen Verrat einhergegangen, aber dem zum Trotz würde sie immer noch lieber weitere Freundschaften schließen, als sich Feinde zu machen. Ivelle wird gerne gemocht und lernt gerade erst, damit umzugehen, wenn Menschen es nicht tun.
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1. Geschwader
Klauenschwarm
1. Staffel
Basgiath
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#6
Hallöchen Jona love

Wie Jella bereits gesagt hat, spiele ich gerade ganz frisch eine Heilkundige im BWC und hatte anfangs ähnliche Bedenken wie du. Aber unbegründet! Ich habe über die Herkunft, Familie und Verbindungen zu den Reitern tolle Connections für Emmy gefunden. Ich glaube da kann man schon tolle Storys finden - und Emmy würde sich auf jeden Fall auch über eine weitere Heilkundige freuen hehe amazed

Ich hoffe das hilft dir ein bisschen weiter - schreiben uns dann auf dem Discord Server? angel

Liebe Grüße
Lena
Kurzbeschreibung
Ein helles Lachen, rosige Wangen und ein Blick voller Neugier und Lebensfreude – so oder so ähnlich könnte der erste Eindruck ausfallen. Emeline, die von den meisten aber schlicht Emmy genannt wird und sich auch so vorstellt, ist eher so Typ Sonnenschein. Das liegt in ihrer Natur, da muss sie sich gar nicht groß anstrengen. Scheint stets gut gelaunt, würde es ihr auch ohnehin niemals einfallen ihre schlechte Laune nach außen zu tragen und gar an wem anderes auszulassen. Die können da schließlich nichts für. Also, meistens. Unter den Heilenden ist Emmy in ihrem zweiten Jahr bereits in fachlicher Theorie ein Stück voraus, weil sie das Glück hatte bei ihrer Familie Wissen aufzusaugen und sogar vor dem BWC praktische Erfahrungen zu sammeln – allerdings muss sie noch lernen ihr Wissen auch kundzutun und anzuwenden, ohne sich dabei beispielsweise in einer Notfallsituation selbst in Gefahr zu bringen. Ja, genau: Durchsetzen kann sie sich noch nicht so gut und ist mitunter auch ziemlich schüchtern. Gerade Gezeichnete (und Drachen) bringen sie oftmals noch aus dem Tritt, das nervt sie sogar selbst. Ganz sicher will sie keine Last für ihre Staffel darstellen! Schließlich ist es ihr immerzu daran gelegen, dass sich Personen in ihrer Gegenwart wohl fühlen und nicht gar genervt von ihr sind.

⊹ I had a bad habit of missing lovers past


Wenn Emmy nicht gerade auf der Krankenstation arbeitet oder im Lernen versinkt hält sie sich gern in der Natur auf oder macht es sich mit einem Buch gemütlich. Sie ist eine kleine Tagträumerin, versinkt nicht nur in Geschichten, sondern auch in ihren eigenen Gedanken. Kleine was wäre wenn Szenarien, die nicht selten etwas mit hübschen Männern zu tun haben. Wer kann es ihr verübeln, der Anblick trainierender Reiter lässt ihr Herz ebenso schnell schlagen wie jede Cardio Einheit. Kann hormonell vermutlich auch gar nichts dafür, dass sie immerzu errötet und nervös wird, wann immer jemand in der Nähe ist den sie mag. Vielleicht ist sie leicht zu beeindrucken, eine kleine Romantikerin, die in ihrem Kopf aus einem netten Gespräch, dem Lächeln, direkt eine große Liebesgeschichte strickt.

⊹ You had to make your own sunshine, but now the sky is opalite


Emmy mag keine auffällige Person sein, sie ist aber gewiss aufmerksam. Ist gut darin den Raum zu lesen, weiß wann sie sich aus dem Staub machen sollte und wann helfende Worte angebracht wären. Generell fühlt sie sich dann wohl, wenn es ihrem Umfeld gut geht. Stellt das eigene Wohl gern mal zurück, kümmert sich erst um andere. Heilerin durch und durch könnte man sagen, ist auch ihre Berufung, da ist sie sich sicher.

⊹ This is just a temporary speed bump, failure brings you freedom and I can bring you love


Manchmal kommt da die Frage in Emmy auf, ob sie nicht zu langweilig ist. Vergleicht sich mit anderen, die mutiger und lauter sind, mehr Platz einnehmen, augenscheinlich mehr Ecken und Kanten haben als sie selbst. Manchmal wäre sie gern mutiger. Würde auch gern Abenteuer entdecken, einfach weil es sich bei anderen so spannend anhört. Sie sich vorstellt, wie lebendig man sich wohl fühlt, wenn man sich von den eigenen Ängsten nicht einschränken lässt. Emmy kann da nicht mitreden, stellt wohl eher das brave Vorzeigemädchen dar. Ihre Eltern wohl eher darüber besorgt, wie sehr sie manchmal mit dem Kopf in den Wolken ist und nicht ob sie pünktlich wieder zuhause ist – denn das ist sie ganz gewiss.
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1. Geschwader
Schwingenschwarm
2. Staffel
Basgiath
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#7
Heyho^^"

Etwas late to the Party, sorry. Ich hab mit Ace den anderen Heilkunde-Kadetten im Angebot und kann mich dem eigentlich auch gerade ziemlich gut anschließen. Also wenn man es ein wenig über Herkunft, Familienanschluss, sowas wie Chantara, Option des ÜK im Juniorjahrs oder eben die Krankenstation verbindet, finden sich da doch einige Anschlussmöglichkeiten und Storys. Das sind zumindest die Möglichkeiten, die sich bei mir bisher bewährt haben. Also daran scheitert es eher nicht^^ Plus: Wenn natürlich mehr Heilkundige kommen, baut sich ja auch dieser Kreis immer weiter aus, was ganz cool ist hello

Andere Kadetten hab ich in Basgiath auch noch, aber ich denke das lässt sich ja alles nochmal genauer schauen, wenn du weißt, in welche Richtung du gehen möchtest, also Reiter oder Heilkunde, mit beiden Routen ist man auf jeden Fall echt gut versorgt.

Grüße, Rieke!
Kurzbeschreibung
Manchmal sollte er einfach den Mund halten. Ace, in dessen Kopf so viel mehr los ist, als das schiefe Grinsen, der ruhige Gang und die beinahe entspannt wirkenden Bewegungen es vermuten lassen. Dass er kurz davor gestanden hatte, in den Schreiberquadranten zu gehen, war gleichermaßen eine mögliche Überraschung, als auch das am natürlichsten Erscheinende an diesem Kadetten. Überall finden sich seine Mitschriften, Notizen, Statistiken. Selbst erhoben, notiert, mit angehört. Und doch war da die Gelassenheit in seinen Gesten, die Freude über das, was er tat, in seinen Augen. Die Leichtigkeit in seinen Worten. Weil er keiner ist, der sich versteckt oder Menschen scheut. Es ist einfach diese innere Ruhe, die er besitzt, die er ausstrahlt, wenn er konzentriert arbeitet. Als wäre er einfach genau da, wo er hingehört.
Von zuhause kennt er es so. Man geht vernünftig miteinander um. Man provoziert nicht unbedingt Streits. Man redet über Thematiken und versucht, Lösungen zu finden. Auf manche mag es utopisch wirken. Zu friedlich. Für ihn ist es einfach eine Tatsache, seine Geschichte. Ein Familienname, dem seit Generationen Heilkundige und Schriftgelehrte angehörten; sich dem Helfen und dem Frieden verschrieben haben; nicht gern zu Waffen griffen. Erbanlagen und Erziehung haben ihn zu einem großen Teil zu dem gemacht, der er heute ist.

Aber er war nicht allein. Nie eigentlich. Da war mindestens seine Zwillingsschwester. Auch andere Kinder, Freunde. Erwachsene, mit denen man auch geredet hat. Denn solch eine Herausforderung war ihm nie zu riskant. Da waren Fragen, die gestellt werden mussten. Und Antworten, die faszinierten. Auf diese Art entwickelte er sich zu einem jungen Mann, der in sich selbst ruht, aber von der Neugier und dem Spaß daran, neue Dinge zu lernen, geführt wird. Er weiß zu gut um seine Schwächen, arbeitet am Durchschnitt. Aber manche Dinge kann man nicht ändern. Da kommen Kommentare zu schnell über seine Lippen. Aber eigentlich nicht versehentlich. Nein, das Besserwissen mag er. Weiß, wie es andere nervt. Weiß aber auch, wie er mit anderen umgehen muss. Kann sich beliebt machen und Spaß haben. Das Leben ist nicht nur ernst. Dafür sind sie zu jung. Gleichzeitig ist er in der Ausbildung, muss sich noch spezialisieren und dem Ernst der Realität in die Augen sehen. Das weiß er bereits. Natürlich weiß er das. Aber er hält sich auch selbst davon ab, es gänzlich zu akzeptieren, wenn man seine Zeit doch lieber für einen Flirt oder einen sicher millionsten Streit mit seiner Schwester nutzen kann. Auch wenn der sowieso nicht dramatisch ist.

In der Ruhe liegt die Kraft. Danach lebt er. Zumindest rein körperlich. Mental ist er aktiv, liebt neue Reize, kann manchmal nicht genug Input bekommen, selbst wenn man es nur an einem Funkeln in seinen Augen sieht, dass dahinter alles arbeitet. Weil er sonst zu ausgeglichen wirkt, als könne ihn nichts beirren. Obwohl er manchmal auf dem schmalen Grad zwischen zwei Optionen wandert. Er hasst solche Momente, aber er liebt sie auch irgendwie. Weil es bedeutet, dass er neue Erkenntnisse sammeln könnte. Und dieses Gefühl kann man ihm auch jedes Mal ansehen.
in Ausbildung
1. Geschwader
Klauenschwarm
1. Staffel
Basgiath
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#8
Hey-ho

Ich denke, ich würde dann in die Richtung Gezeichnete Reiterin gehen wollen, mit der Siegelkraft Energieentzug oder Pflanzenmanipulation.

Die Alternative diesen Charakter als Heilerin in den Heilerquadranten zu stecken kam mir, zum ersten weil es mir gefallen würde einen Heiler zu spielen und nebenbei eine Anlaufstelle für verletzte Charaktere zu bieten. Damit man das nicht über Npcs machen muss, sondern eine Abspielstelle hat.

Alles was ich mir überlegt habe kann ich auch in dem Konzept eines Reiters einpflegen und umsetzen. Ich mag es gerne das zu besetzen was der Allgemeinheit mehr bringt, daher die Frage was am meisten nutzen bringen würde. flower
Kurzbeschreibung