Codex of Flame and Fury
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Veränderungswünsche
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#61
Orin ist eher grob als fein unterwegs, haudrauf findet er super.
Dafür hätte er gern den passenden Morgensternschwanz, mit nem Dolch am Ende kann er nicht so viel anfangen.
Vielen Dank!
Den richtigen Namen gibts per DM <3
04.11.2025, 12:26: Ivelle Kinnaird hat diesen Beitrag moderiert
Hoffentlich hat dieser Orin nichts mit Bhaal zu tun. Die Schriftgelehrten waren fleißig und haben alles angepasst note
Dracheninfos
Orin
orange | Morgensternschwanz
90 Jahre | 9.45 m | männlich
Kurzbeschreibung
Du sitzt auf einem Pulverfass wie andere im Schaukelstuhl — lässig und entspannt zurückgelehnt, am liebsten mit ‘ner schönen Tasse Kaffee (Milch und Zucker, bitte). Fehlen nur noch warme, weiche Pantoffeln (zum nächsten Geburtstag?! ich mein, du rockst eh jedes Outfit) und ein gutes Buch (oh, schwierig, du liest halt nicht so gern) und du würdest deinem Großvater echte Konkurrenz machen.
Nur, dass dein Pulverfass ein riesiger, orangener Drache ist und obendrein bist du das auch selber;
das Pulverfass, nicht der Drache.

Deine Zündschnur ist manchmal kurz, manchmal lang, manchmal kriegt man dich gar nicht angezündet, manchmal reicht ein Funke fünf Meilen weit entfernt. Heißt nicht, dass du Probleme gleich mit Fäusten klären musst. Du bist eitel genug um dir nach Möglichkeit nicht jeden Tag ein blaues Auge einzufangen und du bist locker genug, um nicht alles direkt super duper ernst zu nehmen. Aber wen du gefressen hast, den hast du gefressen; vermutlich für immer. Keine Frage, du bist nachtragend as fuck und du bist definitiv kein Köter, rennst niemandem hinterher (na, oder fast niemandem) und das betonst du gerne. Was du dafür aber umso lieber tust: über jeden lästern sprechen.
Trägst das Herz auf der Zunge, erst reden, dann denken, aber leider auch: erst machen, dann überlegen. Gehst mit dem Kopf durch die Wand, hinterlässt nicht jeden, aber vielleicht jeden dritten Tag ein kleines Chaos, ‘ne Schneise der Verwüstung (im übertragenen Sinn und nicht unbedingt im Bezug auf den Dienst), aber immerhin bist du ein guter Freund, du bist nur eklig zu Leuten, die du nicht leiden kannst — gern auch hinter deren Rücken.
Handelst dir immer mal wieder kleine Strafdienste ein, weil du die Klappe nicht halten kannst, ziehst dir den Hals aber auch (so gut wie) immer wieder aus richtig üblen Schlingen. Dein Baby-Face ist definitiv einer deiner hottesten Benefits: große, helle Augen, lange, dunkle Wimpern, so blass, dass man die roten Bäckchen am liebsten dreimal kneifen will (in einer anderen Welt würd dein Gesicht Werbung für korean skincare, Armani-Parfums oder Matcha Pulver machen) — aber da wären wir bei einer ganz, ganz wichtigen Sache angekommen: Baby-Face. Baby.
Du bist Baby.
Du bist kein Baby, aber du bist Baby. Das ist ein himmelweiter Unterschied. Hast den Spitznamen (als Baby, ha) von deinen großen Brüdern bekommen (die dachten, die ärgern dich, wenn sie dich für immer so nennen, aber du hast den Spieß gedreht, Baby ist keine Beleidigung, Baby ist eine Institution, so nämlich) und irgendwie trägst du den Namen mit dir, egal wohin du gehst.
Klar, gibt Dinge, die vielleicht cooler klingen, Leutnant Stark, Ehre! aber ganz ehrlich, Baby Stark oder Leutnant Baby?! Das crazy,.
Leutnant
Ostgeschwader
Flammenschwarm
3. Staffel
Montserrat
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#62
Ihr Lieben,

irgendwo in den Schriftrollen gab's einen kleinen Fehler. Gwyn behauptet felsenfest 8,03 Meter zu sein. Wärt ihr so lieb und würdet das einmal korrigieren, damit sie ruhig schlafen kann und Kallias sich vor Angst beim Dreschen fast in die Hose gemacht haben kann.

Danke schön! love
27.12.2025, 20:32: Yvora Varkaz hat diesen Beitrag moderiert
Gwnys Größe würde so eben korrigiert! Nicht, dass sie noch um ihren Schlaf gebracht wird.
Dracheninfos
Gwyn
grün | Dolchschwanz
41 Jahre | 8.03 m | weiblich
Kurzbeschreibung
Ich weiß nicht mehr, wer ich bin. Bin zumindest nicht mehr einfach nur Kallias, wie ich es zu Schulzeiten war. Werd‘ nicht mehr für den Klassenclown gehalten, auch wenn ich mich immer wieder aufs Neue in Situationen manövriere, in denen man die Augen über mich verdreht, in denen sich die Mundwinkel nach oben heben. Situationen, die mich überfordern, weil ich mich nicht richtig auszudrücken weiß. Weil ich mit allem, was ich fühle, nicht immer zurechtkomme. Vielleicht versuch‘ ich zu sehr an etwas festzuhalten, was es nicht mehr gibt: an mir selbst. Erkenn‘ nicht nur in meinem Spiegelbild die Veränderungen der letzten Jahren, sondern auch in meinen Ängsten und Gedanken. In der Hoffnungslosigkeit, die mir an manchen Tagen anhaftet. Meistens ist das, was man bekommt, das, was man sieht und in meinem Fall ist das Erste, was einem auffällt, das Schwarz meiner Kleidung. Es macht mich offensichtlich zu einem Reiter, bedenkt man mein Alter und die Tatsache, dass mein Blick nicht selten ins Leere geht, weil ich im Inneren Diskussionen mit einem Drachen führe, den ich eigentlich nie hatte haben wollen. Gibt unzählige Kinder, die es anders gesehen haben; die darin Stärke, Kraft und Ruhm vermutet haben. Deren Traum es gewesen ist, meine Zukunft zu haben. Ich dagegen – ich hab‘ mir immer ein anderes Leben gewünscht. Inzwischen für uns beide, vermutlich. Aber ich kann auch das Rebellionsmal auf meiner Haut nicht ignorieren. Kann’s nicht einfach abwaschen, kann die Erinnerungen nicht einfach verlieren und überschreiben. Mit glücklicheren Momenten übermalen. Die Schlacht um Aretia hat mir den Boden unter den Füßen genommen, mich in Wasser gestoßen und mich nach Luft ringend zurückgelassen. Sie hat mich verändert und zu etwas gemacht, woran ich mich noch immer nicht gewöhnt habe. Würd‘ ich’s zugeben, wäre es vielleicht mein Tod. Eine Schwäche, die ich mir nicht mehr erlauben darf. Zweifel, die nur die wenigsten nachvollziehen können. Deswegen schreib‘ ich sie auf. In unzähligen Briefen, in Zeichnungen und Notizen. Damit ich mich an Tagen daran festhalten kann, an denen es sich anfühlt, als würde alles über mir zusammenbrechen.

Vielleicht wäre es leichter, wenn ich zumindest dem Gerede um mich herum entgehen könnte. Den Worten anderer ausweichen könnte, weil sie immer schon zu viel Macht über mich gehabt haben. Ihre Meinungen, ihr Geflüster. Die Angst, andere zu enttäuschen. Zuerst war’s nur ein Rauschen, wie Wind, der durch Blätter fährt. Dann kamen die Stimmen, übereinandergelegt, als hätte jemand dutzende Gespräche gleichzeitig aufgedreht. Schritte. Das Klirren von Metall. Das Knarren eines Stuhls. Es war alles dort, alles auf einmal in meinen Ohren, in meinen Gedanken, in meinem Kopf. Urteile und Einschätzungen, die ich nicht hören wollte und um die ich nicht gebeten habe. Seither ist Stille für mich fremd, auch wenn man denken sollte, dass andere in Anbetracht meiner Siegelkraft der Schallsuche verstummen würden. Stattdessen scheinen sie mir ihre Gedanken geradewegs ins Gesicht schreien zu wollen; Sohn von Verrätern genannt zu werden, ist dabei wohl noch eine der netteren Aussagen. Anfangs hat’s mich verletzt. Anfangs hab‘ ich mich gefragt, wieso man so über mich redet, ohne mich zu kennen. Dass ich niemanden verraten habe. Dass meine Eltern loyal waren. Inzwischen schaff‘ ich es immer besser, es auszublenden – die Geräusche, das Geflüster, die Zweifel. Vermutlich für mein eigenes Wohl, aber vielleicht auch für das der anderen Kadett:innen. Für die, die keinen Hehl aus ihrer Abneigung machen. Denn ich bin wütend. Ich bin nicht mehr wie damals, nicht mehr nur Kallias. Und auch wenn’s mir früher fremd gewesen ist, so versteh‘ ich’s jetzt. Wut und Hass und der Wunsch nach Rache. Vielleicht nicht für meine Familie, nicht für meine Heimat, aber für die Ungerechtigkeit und Grausamkeit, die dem allen zugrunde liegt.
in Ausbildung
1. Geschwader
Flammenschwarm
3. Staffel
Basgiath
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#63
Mean findet es unerhört, dass er in den Aufzeichnungen älter ist und will den Stümper wissen der dafür verantwortlich ist. Denn eigentlich ist der Rote mit seinen 152 Jahren noch jung geblieben wie sein Reiter lurk
27.12.2025, 20:02: Zoraya Meyastri hat diesen Beitrag moderiert
Wurde erfolgreich vermerkt!
Dracheninfos
Mean
rot | Schwertschwanz
152 Jahre | 9.97 m | männlich
Kurzbeschreibung
Lange wusstest du nicht, welchen Weg du einschlagen willst. Ob du eher ein ungefährlicheres Leben bei den Schriftgelehrten oder Heilkundigen einschlägst - sofern du nicht direkt an der Grenze eingesetzt wirst, solltest du beim Militär bleiben - oder ob du doch eher zur Infanterie oder den Reitern gehst. In deiner Familie gab es nie einen vorbestimmten Weg. Keine Richtung die du einschlagen musstest. Du warst der Älteste von mehreren Geschwistern und man hatte dir immer gesagt, dass sie dir folgen würden, dass sie dich als Vorbild nehmen. Schwachsinn - fandest du. Immerhin sollten sie doch ihr eigenes Ding machen und nicht ihre eigenen Misserfolge und Fehler damit begründen, dass sie dir ja gefolgt wären. Deine Eltern haben stets dafür gesorgt, dass du und deine Geschwister in allem gut unterrichtet werden. Zugang zu allen Lehrern hattet und somit fürs Leben und egal welchen Weg vorbereitet wart. Schlussendlich hattest du dich entschieden zu den Reitern zu gehen. Die Aufnahmetests hast du bestanden und bist schließlich über den Viadukt gegangen. Für dich war es noch nie relevant besonders hervorzustechen oder etwas in diese Richtung - du wolltest lediglich überleben und deinen eigenen Arsch retten.

Im Reiterquadranten hast du dir schnell einen Namen gemacht. Aber nicht, weil du ein überdurchschnittlich guter Kämpfer warst, sondern deshalb, weil dein Kampfstil verdammt hinterlistig und alles andere als fair war. Aber das war dir ziemlich egal, immerhin wolltest du überleben, ein Drachenreiter werden und keinen Preis für Ehrlichkeit gewinnen. Dein späterer Drache hatte vor der Präsentation schon Begeisterung bei den Kadetten ausgelöst. Der rote Schwertschwanz war eine Legende, kampferprobt, angsteinflößend, dafür bekannt seine Reiter schnell in den Tod zu stürzen. Du hattest beschlossen dich von diesem Drachen fernzuhalten - wolltest ja nicht draufgehen. Beim Dreschen bist du etwas plan- und ziellos über das Gelände gelaufen. Im Gegensatz zu anderen Kadetten hattest du noch kein Auge auf irgendeinen Drachen geworfen. Hattest sie auch nur flüchtig begutachtet bei der Präsentation, was du eben sehen konntest. Ein Kadett - dessen besten Freund du auf dem Gewissen hattest, weil er eine Herausforderung gegen dich verloren hatte - hatte es auf dich abgesehen und wollte dich umbringen. Der Kampf endete für den anderen Kadetten tödlich und für dich mit wohl deiner markantesten Narbe direkt in deinem Gesicht. Schließlich hast du den Drachen gefunden über den vorher so viel gesprochen wurde, den so viele Kadetten für sich beanspruchen wollten. Wolltest eigentlich direkt umdrehen und wieder gehen, als du seine Stimme in deinem Kopf gehört hast. Dachtest kurz scheiße - bekamst ein Grollen von Mean zurück und die Aufforderung endlich aufzusteigen. Gar nicht so einfach bei den ganzen Stacheln, aber du kamst nach oben - hast Platz genommen und deinen ersten Flug absolviert. Es glich wohl einem Wunder, dass du bei den Kurven des Roten nicht herunter gefallen bist und genauso schnell tot warst wie viele seiner vorherigen Reiter. Hast überlebt und es aufs Flugfeld geschafft.

Zu Beginn war dein Drache einfach nur ziemlich still und wenn er mal was redete, dann war er gemein. Aber das störte dich nicht wirklich. Im Gegenteil, du fandest es cool. Genauso wie die Tatsache, dass andere Drachen und noch mehr andere Menschen einen großen Bogen um ihn machten. Deine Siegelkraft manifestierte sich recht kurz nach der Bindung mit Mean und anfangs fandest du sie nicht zwingend gut - aber je mehr du dich damit beschäftigt hast, je besser fandest du sie. Du hast sie trainiert, perfektioniert und nutzt sie nicht nur wenn es in Kämpfen notwendig ist. Immer mehr hast du deine sowieso schon geringe Skrupel abgelegt und dein Kampfstil passte sich immer mehr deiner Siegelkraft an - oder eben, wenn du auf diese und deine Magie nicht zurückgreifen konntest. Durch deine Mutter, die Heilkundige war, hast du mehr über Gifte gelernt - eigentlich forschte sie für Gegengifte und fand diese für verschiedene Toxine. Du hast das für deinen hinterhältigen Kampfstil benutzt, um dir einen Vorteil zu verschaffen. Ein Vorteil den du bis heute noch nutzt.

Nach deiner Ausbildung kamst du an die Grenze nach Sumerton, wo du auch deine heutige Frau kennen gelernt hast. Sie war Schriftgelehrte und ebenfalls in Sumerton stationiert. Vielleicht hast du sogar ein Stück weit geglaubt, dass du dazu in der Lage wärst eine stabile und langfristige Beziehung zu führen - hat nicht geklappt, welche Überraschung. Nicht allzu lange dauerte es, bis du Ablenkung bei anderen Frauen gesucht hast. Jahrelang wollte deine Frau unbedingt ein Kind, war sogar mehrmals schwanger - allerdings endeten diese in Fehlgeburten, was euch nur weiter auseinander trieb. Nicht, weil es dich sonderlich belastete - sondern eher, weil es sie massiv belastete und dich kaum. Immerhin wolltest du nie Kinder - sahst dich nie in der Rolle des Vaters. Eure Beziehung wurde auch nicht besser, als du vor zehn Jahren nach Chakir versetzt wurdest - eher das Gegenteil war der Fall. Nach der Zerschlagung der tyrrischen Rebellion zog deine Frau zurück nach Lotrotum zu ihrer Familie und verließ das Militär. Sie wollte unbedingt ein gezeichnetes Kind aufnehmen und hatte dich sogar dazu überredete, dass ihr das Kind adoptiert. Hast dich breitschlagen lassen - immerhin warst du eh nur sporadisch zu Hause. Du hattest nicht nur eine Affäre in der Zeit seit du verheiratet bist - aber es gibt lediglich eine, die sich schon länger durchgezogen hat und so etwas wie Bestand hatte. Vielleicht auch nur deshalb, weil sie in deiner Staffel ist - vielleicht aber auch deshalb, weil sie doch irgendwie anders ist. Würdest du dir und ihr nur nie zugestehen. Warst immerhin noch nie ein Mann großer Gefühle oder gar diese auszusprechen.
Major
Ostgeschwader
Schwingenschwarm
3. Staffel
Chakir