06.06.2026, 10:50
Damit Kíli nicht vom Greifi plumpst, würde ich ihm hiermit einmal einen Wachstumsschub auf das Maximum von 3,40m gönnen.

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Veränderungswünsche
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Kílidan Farralon
gespielt von
Berrie
40 Jahre
1,93 m groß
Augenfarbe: grün
Haarfarbe: brünett
06.06.2026, 10:50
Damit Kíli nicht vom Greifi plumpst, würde ich ihm hiermit einmal einen Wachstumsschub auf das Maximum von 3,40m gönnen.
Greifeninfos
Meraxes
Seegreif
49 Jahre | 3.4 m | männlich
Kurzbeschreibung
Du wäscht deine Hände in Blut. Rot rinnt es deine Hände entlang, du betrachtest sie, sie glänzen kupfern im Licht des letzten Mondstrahls. Die Nacht war lang, der Tag wird länger. Irgendwann wird es dich heimsuchen. Werden sie Teil von dir; die Toten. Die Opfer, ihre Schmerzen, ihr Leid. Irgendwann tauchst du deine Hände nicht mehr in ihrem Blut, irgendwann sind es deine Tränen, die sich mit Dreck und Verzweiflung vermischen. Irgendwann wirst du mit der Erde verschmelzen, auf der du geboren wurdest. Blut zu Blut. Glaubst an das Schicksal, an die Götter und das Karma, glaubst, dass du zu viel Schlechtes davon anhäufst und glaubst, dass ein Leben nach dem Tod dir nur noch mehr Leid bescheren wird. Hättest den Frieden gewählt, hättest du geglaubt, die Wahl zu haben. Hättest die Reinheit des Wassers gewählt, fest daran geglaubt, als die Strömungen des Flusses sich unter dir in Wirbeln verschlungen haben. Heute wäschst du deine Hände in Blut und kannst doch nie das Gefühl von Ungerechtigkeit abstreifen. Die Beklemmung in dir lässt sich nicht mit einem Eimer beseitigen. In Rinnsalen läuft die Spur deines Versagens in die Ausläufer des Flusses. Kehrt zurück zu seinen Ursprüngen. Dein Blick folgt ihnen, lang noch. Über dir sinkt der Mond, macht der Sonne Platz. Du spürst die ersten Strahlen, sie kitzeln in deinem Nacken, dort, wo schmutzgetränkte Strähnen sich aus deinem Zopf gelöst haben. Streichst dir mit dem Handrücken über die Stirn und hinterlässt doch nur mehr Spuren von Gewalt. Du bist unrein, wirst dich niemals mehr in die Gewissheit der Unbedarftheit flüchten können. Hälst dich fest an der Moral, auch wenn du weißt, dass niemand von euch das Privileg dazu hat. Weil Moral euch nicht retten wird. Dich nicht und auch nicht jene, die du zu schützen ersuchst. Du brauchst keine Erlösung – oder vielleicht brauchst du sie doch. Wenn du zu den Göttern betest und doch nicht weißt, wofür. Für Frieden betest du, auch wenn dein Glaube längst in seinen Grundfesten erschüttert ist. Für Sicherheit betest du, auch wenn die Axt neben dir Bände spricht. Für eine Welt ohne Leid betest du nicht mehr. Für dein Seelenheil betest du nicht mehr. Denn du wäscht deine Hände in Blut, nicht mehr in Unschuld. Hast sie fahren lassen, lang bevor du dir dessen bewusst warst. Hast getötet, öfter als du zählen kannst und führst sie doch in deinem Herzen. Deine Opfer, die keine Namen mehr haben, keine Seelen. Weil du glauben willst, dass du eine hast. Weil du glauben musst, dass du eine hast. Auch wenn sie verdammt sein mag. Auch wenn du verdammt sein magst. Die Sonne lockt das Leben aus ihren Löchern. Du hörst es, wie es um dich erwacht. Während du deine Hände in Blut wäschst. Und von ihnen die Erinnerungen an Kämpfe, die du führen musst, aber nie führen willst.
Leutnant
Nachtflügelschwarm
Himmelsschwinge
2. Schwadron
Mirik
Jascha Faolryn
gespielt von
Katja
22 Jahre
1,80 m groß
Augenfarbe: braun
Haarfarbe: braun
22.06.2026, 17:29
Jaschas Drachendame ist empört. Wie konnte ihr Alter so durcheinander geraten. Sie rät dringend dazu es auf '34 Jahre' zu korrigieren!
![]() Danke
22.06.2026, 21:43: Braon Drymos hat diesen Beitrag moderiert
Das Alter wurde selbstredend in unseren vorliegenden Aufzeichnungen korrigiert! Dracheninfos
Iona
grün | Morgensternschwanz
34 Jahre | 6.32 m | weiblich
Kurzbeschreibung
Lange ist mein Leben ziemlich normal verlaufen. War einfach nur ein Junge, hab mich für viel interessiert, wusste nur noch nicht so richtig wohin mit meinem Leben. Aber das war ein Problem für später. Ist einfach es zusammenzufassen. Bis dann alles anders wurde.
Jetzt finden mich viele seltsam. Ist wohl auch komisch. Der Typ der nicht spricht. Habs seit dem nicht mehr. Vielleicht fehlten mir damals einfach die Worte. Wusste nicht wie ich mein Entsetzen ausdrücken sollte. Wie ich begreifen, verstehen sollte was genau passiert ist. Wie soll man in Worte fassen, dass man gesehen hat, wie die eigenen Eltern sterben. Auf diese Art. Also hab ich geschwiegen. Es nicht versucht und seit dem einfach keine Worte mehr gefunden. War einfach am Anfang einfach nicht darüber zu reden. Keine Fragen zu beantworten. Ich weiß um die Gründe der Rebellion. War damals alt genug um genug mitzubekommen, dass meine Eltern Geheimnisse hatten und hab Fragen gestellt. Erst haben sie diese abgewiegelt, wollten mich schützen, aber als ich nicht aufgehört hab, haben sie es mir erklärt. Haben mir ihre Ansichten erklärt, von den Veneni erzählt und mich zu einem gewissen Grad einbezogen. Dann hab ich gesehen was mit denen passiert ist, die es wussten. War dabei, als es jenen den Tod brachte. Vielleicht wars auch mit die Angst, die mir die Worte nahm. Worte können nichts rückgängig machen. Können keine Toten zurückbringen. Worte geben Wahrheit Form und Wahrheit bringt Schwierigkeiten. Absurd, dass ausgerechnet ich das sag? Wo Wahrheitssagen meine Siegelkraft ist? Vielleicht deswegen auch besonders passend. Ich kenn die Wahrheit, teil sie aber mit niemanden, der nicht davon weiß. Muss nicht noch wem das Gewicht auf die Schultern legen. Nicht noch jemanden in Gefahr bringen. Nicht zu sprechen, macht es einfacher, ich sag halt einfach nichts. Hier ein Nicken. Da ein Kopfschütteln. Ist geblieben. Ist dabei geblieben. Jetzt ist es normal. Für mich. Hab Zettel und Stift. Hab meine Mimik. Hab meine Hände. Meine Tattoos. Mir reichts. Wem’s nicht reicht. Nun. Einen Mittelfinger versteht jeder, oder? Kann mich verständlich machen. Hier kennen mich die meisten nur so. Haben mich nie Reden gehört. Bin nicht hier um etwas zu beweisen. Bin hier, weil ich es muss. Wollte nie Reiter werden. Aber ich wollte auch nicht sterben. Ich will leben und wenn das der Weg ist, lerne ich eben gut darin zu werden. Also mach ich das beste draus. Hab akzeptiert, dass ich Reiter werde. Werds überleben und mich hier nicht ganz verlieren. Bin immer noch ein Typ mit dem man lachen kann. Hab vielleicht trockenen Humor. Mag Sarkasmus. Aber weiß, bin eigentlich ein liebenswerter Kerl. Jemand der einem die Hand hinhält. Niemand der einem in den Rücken fällt. Vertraue nicht jedem sofort, aber bin niemand der einen sofort fallen lässt, wenns unbequem wird. Wer sich meine Loyalität verdient hat, verliert sie auch nicht so schnell … svg credit: SVG Repo
in Ausbildung
1. Geschwader
Flammenschwarm
3. Staffel
Basgiath
Avaina Fenharrow
gespielt von
Lena
42 Jahre
1,60 m groß
Augenfarbe: grün
Haarfarbe: blond
06.08.2026, 17:18
Avaina hat tatsächlich einen kleinen Jungspund gebunden, die inzwischen aber auch schon 59 Jahre alt ist - aber ganz sicher nicht so alt wie einst notiert wurde, eine Frechheit!
Avaina bittet freundlichst um Korrektur, dankeschön
06.08.2026, 21:12: Braon Drymos hat diesen Beitrag moderiert
Die Schriftgelehrten haben die Aufzeichnungen umgehend korrigiert!
Dracheninfos
Soda
grün | Skorpionschwanz
59 Jahre | 6.11 m | weiblich
Kurzbeschreibung
Ich bin nicht allein, nicht wirklich, und doch fühle ich mich oftmals einsam. Höre das Lachen meiner Kinder, sehe wie mein Ehemann draußen mit ihnen spielt, ebenfalls lacht, so unbeschwert – doch mein Herz ist von diesem Anblick nicht erfüllt. Nicht vollends. Wird es nie sein, solange Zu was für einem Menschen macht mich das? Ich bin nicht jemand, die sich nimmt, was sie will. did you know, that Avaina...
Professorin
Erster Leutnant
Nordgeschwader
Schwingenschwarm
1. Staffel
Chantara
Ariston Nyxaris
gespielt von
Lini
43 Jahre
1,82 m groß
Augenfarbe: Grün
Haarfarbe: Hellbraun
01.09.2026, 11:49
Nath bittet um Korrektur ihrer Größe. Ihr wurden ganze 4,4 Meter stibitzt! Immerhin ist sie 10,5 m groß und macht es ihrem Reiter dadurch richtig schwer auf sie zu klettern.
08.09.2026, 10:07: Qhiona Tharavyn hat diesen Beitrag moderiert
Hallo Lini! In Absprache ist das Drachi auf 9,99 angehoben worden.
Dracheninfos
Nath
grün | Keulenschwanz
76 Jahre | 9.99 m | weiblich
Kurzbeschreibung
Eine Enttäuschung - als etwas Anderes wurdest du nie von deinen Eltern betitelt. Immerhin hast du nie ihrem Bild entsprochen, wie sie sich ihren Erstgeborenen vorstellen. Mal ganz abgesehen davon, dass du nicht der Erstgeborene bist, sondern einen älteren Bruder hattest. Allerdings starb dieser in jungen Jahren und war der Liebling deiner Eltern gewesen. Hatten sie doch alle Hoffnung in ihn gesetzt und daran, dass er das Familienunternehmen eines Tages übernehmen und noch erfolgreicher machen würde. Deiner Familie mangelte es nie an etwas, dir auch nicht – zumindest vom finanziellen und materiellen Aspekt aus. Was ein liebevoller Umgang zu Hause anging oder ein familiäres Umfeld, davon konntest du nur träumen. Deine Eltern hingen zu sehr an dem Verlust deines Bruders und interessierten sich zu wenig für dich. Du hattest gehofft, dass es besser wird, wenn du dich dazu entscheidest Reiter zu werden. Immerhin hatten sie eine hohe Meinung von Reitern. Sie glaubten nicht daran, dass du das schaffen könntest, stellten dir aber dennoch die besten Lehrer zur Verfügung. Somit wurdest du früh darauf vorbereitet den Viadukt zu überqueren und dich auf den Rücken eines Drachen zu schwingen. Vielleicht hast du dir das auch alles etwas zu leicht vorgestellt. Leichter auf jeden Fall, als es am Ende war.
Die Ausbildung war alles andere als einfach, du hast öfters als du zählen kannst fast dein Leben verloren. Nicht unbedingt immer durch Fremdverschulden, sondern öfters auch, weil du deine eigenen Fähigkeiten überschätzt hast. Aber entgegen der Meinung deiner Eltern hast du einen Drachen gebunden und die Ausbildung überstanden. Hat das ihre Meinung über dich geändert? Nein. Nicht wirklich. Also hast du irgendwann aufgegeben nach ihrer Anerkennung zu streben und bist deinen eigenen Weg gegangen. Hast dich immer seltener zu Hause blicken lassen und irgendwie dein Leben gelebt. Deine Siegelkraft bereitete dir damals wie heute so ihre Problemchen und hat dich nicht selten fast zum Ausbrennen gebracht, weil du zu viel Energie gespeichert hast. Dein Drache warnt dich davor auch nicht, lässt dir immer und immer weiter Magie zukommen, ganz gleich, ob es dich dein Leben kostet oder nicht. Wärst nicht der erste Reiter der dabei drauf geht und auch nicht der Letzte. Mittlerweile bist du nur noch ein Schatten deiner Selbst, was auch daran liegt, dass du vor Jahren einen Unfall hattest. Ein Unfall, der nicht nur dein Leben veränderte, sondern im Umkehrschluss jemand Anderes das Leben kostete. Nicht wegen dem Unfall per se, sondern, weil du selbst verschwiegen hast, dass du bis heute Schmerzen hast und eingeschränkt bist. Hätte ein Heilmacher sicher easy beheben können damals, aber dafür warst du dir zu stolz – immerhin haben deine Eltern dir auch immer gesagt, dass man andere nicht um Hilfe bittet, wenn es irgendwie anders geht. Bis heute hast du Schmerzen in deinem rechten Bein und betäubst die Schmerzen gerne mit Alkohol – und manchmal auch anderen Substanzen. Bist eigentlich noch diensttauglich und irgendwie auch nicht, sodass man dich in den Innendienst versetzt hat. Bis zu dem Zwischenfall bei dem jemand ums Leben kam, hast du deine Verletzung verheimlicht. Mittlerweile geht dies nicht mehr, da du eben von deinem Vorgesetzten in den Innendienst versetzt wurdest und deine Staffel zumindest auch grob Bescheid weis.
Leutnant
Nordgeschwader
Schwingenschwarm
3. Staffel
Baridmeth
Edie Rookwyn
gespielt von
Rochester
21 Jahre
1,61 m groß
Augenfarbe: grünbraun
Haarfarbe: Kastanienbraun
18.10.2026, 13:09
Hallo zusammen,
ich würde Théz gerne von einem Keulenschwanz in einen Dolchschwanz umändern lassen! ![]() Vielen Dank!
21.10.2026, 13:27: Ezekiya Thalor hat diesen Beitrag moderiert
Wurde vermerkt! Dracheninfos
Théz
orange | Dolchschwanz
27 Jahre | 7 m | männlich
Kurzbeschreibung
Edie ist auf den ersten Blick keine Person, die man als klassische oder geborene Reiterin bezeichnen würde. Vielleicht wirkt sie mit ihrer leicht verträumten, positiven und kreativen Art einfach nicht… aggressiv genug? Nicht so abgebrüht, so hart? In Zeiten von Krieg bleiben Tod, Verlust und Verrat nicht aus und vielleicht hat die junge Frau im Gegensatz zu einigen anderen Reitern einfach noch nicht genügend Berührungspunkte mit Schicksalsschlägen, um ihre lebensbejahende Art zu verlieren? Oder ist es genau diese Eigenschaft, die sie trotz Widrigkeiten immer nach vorne blicken lässt?
Edie wuchs überwiegend behütet in Adruil auf und war schon in früher Kindheit ein kleiner Wildfang. Gemeinsam mit ihrer ein Jahr älteren Schwester Lowri ließ sie kein Abenteuer aus und war auch von den gutmütigen Eltern nur schwer zu zähmen. Schon seit sie das erste Mal einen Drachen in der Ferne ihrer Stadt gesehen hatten, hegten die Schwestern den Traum, eines Tages Reiterinnen zu werden. Damals war dieser Wunsch nicht mehr als ein kindliches Hirngespinst, ein inneres Verlangen nach Abenteuer und grenzenloser Freiheit. Allein das Gefühl auf einem Dach zu stehen oder in den höchsten Ästen eines Baumes zu sitzen hatten ihr ein Kribbeln in den Bauch gejagt – wie mochte es dann wohl auf einem Drachen sein? In dieser Zeit war es das Unbekannte, das Gefährliche was Edie rief, doch je älter sie würde, desto mehr verstand sie, dass Krieg herrschte. Sah verwundete Soldaten in ihrer Stadt. Familien, deren Söhne oder Töchter nie zurückkehrten. Belauschte ihre Eltern, ihre Sorgen und Ängste und erfuhr auch so, dass ihre Mutter einst selbst aus einem Kriegsgebiet stammte, ihre Familie verloren hatte. Und je mehr sie verstand – oder zu verstehen glaubte – desto mehr festigte sich der Wunsch, ihrem Leben einen tieferen Sinn zu geben. Ihre Fähigkeiten zu nutzen, um Gutes zu tun und die Menschen in ihrem Leben zu beschützen, die sie am meisten liebte. Dieser gemeinsame Traum wurde jedoch jäh beendet, als Lowri im Alter von 18 Jahren unerwartet verstarb. Die beiden Schwestern hatten schon immer gewitzelt, dass sie mit ihrer risikobereiten Lebenseinstellung vermutlich beide früh sterben würden – denn war der Einfall Reiter zu werden nicht schon ein Todeswunsch? Ihre Eltern hatten jahrelang in Sorge gelebt, dass die Töchter sich bei ihren waghalsigen Aktionen noch den Hals brechen würden. Niemand wäre je darauf gekommen, dass sie einfach zusammenbrechen würde, als sie ihrer Mutter gerade beim Kochen half. Weg. Einfach so. Als hätte nie dieses fröhliche Herz in ihrer Brust geschlagen, das so viel bewirken wollte auf dieser Welt. Heiler bestätigten später, dass Lowri an einem Aneurysma gestorben war. Für Edie war das eine lange Zeit unbegreiflich und sie verlor sich einige Wochen komplett in ihren Emotionen. Und unbewusst verstärkte dieser tiefgreifende Verlust ihre Risikobereitschaft um ein Vielfaches – auch bis heute. Vorsicht war auch vorher nur selten in ihrem Wortschatz vorgekommen, doch in dieser Phase war sie fast schon leichtsinnig. Wieso sollte sie auch nur eine Sekunde über Konsequenzen nachdenken, wenn das Leben ohnehin in jeder Sekunde enden könnte? Diese Philosophie begleitet Edie auch heute noch, doch sie hat zurückgefunden zu ihrer quirligen Art. Irgendwann wurde ihr bewusst, dass Lowri dieses Selbstmitleid nicht für sie gewollt hätte und dass es sie auch nicht zurückbringen würde. Aber jedes Lachen, jeder schöne Moment, jeder Augenblick der Freude ließ sie sich ihrer Schwester nahe fühlen und so entschied sie sich für das Leben. Und für das Risiko. Wenig verwunderlich also, dass sie den schwesterlichen Traum tatsächlich verfolgte und sich über das Viadukt wagte. Bis heute könnte sie schwören, dass der Wind sie in einem entscheidenden Moment in die richtige Richtung gestupst hatte und ihre Schwester vielleicht doch noch ihre Finger im Spiel hatte? Möglicherweise ist es genau diese Art, die fehlende Angst vor dem Ungewissen – oder der Mut dennoch zu springen – genau das, was Edie auf den zweiten, genaueren Blick nun doch zu einer geborenen Reiterin macht. Denn Kampf, Taktik und Wissen können gelehrt werden, aber Edie bringt diese kühne Unerschrockenheit mit, die nicht jeder in seinem Herzen trägt. Und ein wenig Chaos. Vermutlich genau der Grund, warum ausgerechnet ein orangener Drache – selber noch überaus jung – sich für sie entschieden hat. Und so beschreitet Edie jeden Tag mit ihrer überschäumenden Art, als gäbe es kein Morgen mehr. Geht auf andere zu, bildet Freundschaften, auch wenn der Tod in Basgiath allgegenwärtig ist. Sie weigert sich vehement, sich vor den schönen Dingen des Lebens zu verschließen, nur weil sie einem entrissen werden können. Genau diese Eigenschaften, die Empathie und das Gefühl für Zusammenhalt bescherten ihr letztendlich auch den Platz als 1. Offizierin, selbst wenn andere sie in technischen Fähigkeiten durchaus übertrafen.
in Ausbildung
1. Geschwader
Klauenschwarm
2. Staffel
Basgiath
Aurelyn Vaelen
gespielt von
Alex
21 Jahre
1,70 m groß
Augenfarbe: hellblau
Haarfarbe: dunkelblond
28.10.2026, 21:09
Nil ist sehr empört, dass man ihn zur Drachendame gemacht hat, er war stets dem männlichen Geschlecht treu und möchte bitte, dass dies entsprechend in den Listen geführt wird
28.10.2026, 21:10: Ivelle Kinnaird hat diesen Beitrag moderiert
Das wurde natürlich umgehend korrigiert!
Kurzbeschreibung
„Es heißt, Menschen wachsen an dem, was sie nicht umbringt. Wenn das stimmt, müsste ich längst über mich hinausgewachsen sein. Ich wurde in eine Familie geboren, deren Name eiligst aus den Chroniken gestrichen wurde und deren Spuren nur noch als Makel auf meiner Haut existieren. Meine Eltern, einer meiner Brüder, mein Zuhause — alles zerrissen, verbrannt und nur noch in meinen Erinnerungen konserviert. Es war diese Wut, die mich nährte, als mein Kummer zu groß wurde. Wut auf die Welt. Auf die Menschen, die mir meine Kindheit nahmen. Auf ein Schicksal, das mir niemals eine Wahl ließ. Die naive Aurelyn, die einst davon träumte, Heilerin wie ihre Mutter zu werden, starb an dem Tag, an dem mir der Stempel der Rebellion auf die Haut gebrannt wurde. Seitdem bin ich eine Gezeichnete. Eine von vielen Nachkommen der Rebellion.“
Der Schmerz über den Verlust ihrer Familie sitzt tief. Tiefer, als Aurelyn es sich selbst oder irgendjemand anderem gegenüber jemals eingestehen würde. Doch beinahe ebenso schwer wiegt die Trennung von dem einzigen Menschen, der wirklich verstehen konnte, was in ihr vorging — ihrem Bruder. Dem Einzigen, der dieselben Erinnerungen mit ihr teilt, dieselben Verluste ertragen musste und die Welt durch ähnlich zerrissene Augen betrachtet. Vielleicht ist es gerade deshalb so schwer für sie geworden, anderen Menschen zu vertrauen. Sie hat früh gelernt, wie schnell einem alles genommen werden kann, und zieht es inzwischen vor, niemandem mehr als unbedingt nötig von sich preiszugeben. Was ihr an Vertrauen fehlt, macht sie mit Instinkt und Vorsicht wett. Dabei macht ihr ausgerechnet ihr eigenes Temperament häufiger einen Strich durch die Rechnung, als ihr lieb ist. Denn so sehr Aura auch versucht, ihre Gefühle unter Verschluss zu halten, ihre Wut findet meist einen Weg an die Oberfläche. Aura weiß inzwischen, dass ein friedliches Leben für jemanden wie sie kaum vorgesehen ist. Nicht in Navarre, nicht am Basgiath War College und vermutlich auch nicht danach. Doch das ist in Ordnung. Sie hat ohnehin längst aufgehört, von Frieden zu träumen. Zumindest durfte sie in den Jahren vor ihrem Eintritt ins College etwas erfahren, das einem solchen Frieden vielleicht noch am nächsten kam: ein Zuhause, das ihr trotz allem ein gewisses Maß an Sicherheit und Beständigkeit bot: Ihre Pflegemutter gab ihr in den Jahren vor dem College wenigstens einen Funken von Stabilität. Mehr, als Aura damals bereit war anzunehmen, und vermutlich auch mehr, als sie sich heute eingestehen möchte. Sie sorgte für zutreffenden Unterricht, der ihren Körper stärke und ihren Geist schule, alles damit sie vorbereitet war auf die Härte des Lebens im Reiterquadranten. Ihr Pflegevater hingegen war meist mehr abwesend als tatsächlich anwesend. Als Drachenreiter befand er sich häufig im Einsatz, und lange nahm Aura seine Verpflichtungen als ausreichende Erklärung dafür hin. Mit den Jahren entging ihr jedoch nicht, dass seine Abwesenheit wohl weniger seinen militärischen Pflichten geschuldet war als dem Zustand seiner eigenen Ehe. Irgendwann begann Aura zu begreifen, dass sie für ihre Pflegemutter womöglich mehr war als nur ein Kind, dem sie ein neues Zuhause geben wollte. Vielleicht füllte sie eine Lücke, die eigentlich jemand ganz anderes hinterlassen hatte. Eine Rolle, für die sie weder vorgesehen noch bereit gewesen war. Denn Aura hatte bereits eine Familie, eine die sie eigentlich nicht ersetzen mochte. Sie kommt dennoch nicht umhin zuzugeben, dass sie dankbar ist, für alles was ihre Pflegemutter geben konnte und ja… vielleicht schreibt sie ihr seit dem Beginn ihres Junior-Jahres auch hin und wieder einen Brief. Nicht besonders regelmäßig und gewiss nicht voller überschwänglicher Gefühlsbekundungen. Meist sind es nur ein paar Zeilen darüber, dass sie noch lebt.
3. Geschwader
Klauenschwarm
1. Staffel
Basgiath
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Avaina bittet freundlichst um Korrektur, dankeschön