Codex of Flame and Fury
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Daughters of those who have been overthrown
[Frei]
Basgiath
22
Inde Navarratte
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#1
Burning the witch so she can't burn you first
107. Es ist die Zahl, die sich zeitgleich groß und klein anfühlen möchte. Für dich ist sie so groß wie die Verantwortung, die du fühlst; so groß wie der Verlust, den alle von euch teilen. Aber sie ist auch so klein, wie das, was euch danach deiner Meinung nach noch geblieben ist. Euch alle eint neben dem Rebellionsmal auch die Erinnerung an die Hinrichtung eurer Eltern. Nicht alle gehen damit so um, wie du es für richtig hältst. Aber manche von euch hat es enger zusammengeschweißt. Du bist schnell erwachsen geworden. Du glaubst viele deiner Freundinnen und Freunde sind es auch. Und manche werden es nie werden.

Du bist wütend, eigentlich dauerhaft, dabei warst du’s früher nie. Du bist politisch, dabei hast du dich früher lieber aus allem rausgehalten. Für dich ist es dein Erbe. Und du trägst es nicht nur in schwarzen Linien auf der Haut, sondern auch in eiserner Überzeugung in deinem Herzen.
Gezeichnete Reiterin
aus Aretia
Gesucht

Zarina Tadmor
22 Jahre, Astralprojektion? Inde Navarrette?
Du bist schroff. Selbst für reiterliche Verhältnisse sind deine Ecken und Kanten besonders scharf. Damals war das anders. Damals hattest du noch Hoffnung, heute findest du sie naiv. Dein Ehrgeiz treibt dich voran und deine Loyalität ist genauso eisern wie dein Trainingsregime. Deswegen vergisst der ein oder andere, dass du zu eben jenen gehörst, die nie Reiterin werden wollten. Du lässt es sie vergessen. Du hast Tag und Nacht trainiert, um alle deine Mängel auszumerzen. Und du nutzt deinen klugen Kopf nicht mehr, um Geschichte zu schreiben, sondern um sie zu leben. Die Rebellion hat sich nachhaltig auf deine Haut gebrannt, aber auch in dein Wesen. Deine Loyalitäten sind dir absolut glasklar und sie gelten nicht dem König und seinem Militär, welches du immer noch als die eigentlichen Verräter empfindest. Deine Eltern waren gute und empathische Menschen. Sie wollten keine Macht, sondern nur, dass Wissen geteilt wird. Dass ihre Heimat einen Krieg überlebt, von denen die meisten gar nichts wissen.

Wann immer du an sie denkst, dann ist da neben der Wärme auch die Schwärze ihres Verlusts. Du bist anders, seitdem du sie verloren hast. Du machst dir Sorgen, dass dein Herz brechen könnte, wenn du’s öffnest, also tust du es selten. Du trägst deinen Schmerz vor allem mit dir selbst aus. (Du frisst ihn in dich herein und lässt ihn die Wut füttern.) Aber dein Verstand übersteuert, was deine Emotionen herausbrechen lassen wollen. Du bist schlau und du weißt, dass es dir sonst den Kopf kosten könnte. Doch manches Mal reicht’s nicht aus, es zu wissen. Die Liste deiner Feinde wird im College länger und länger. Aber du kämpfst dich trotzdem voran und leistest. Wirst erst zur 1. Offizierin und dann zur Staffelführung. Wirst, was du nie dachtest werden zu wollen – und findest Wert darin. Denn auch wenn du das System innerlich verteufelst, kannst du es nutzen, um der Revolution (durch beispielsweise Schmuggel) zu helfen, die wie deine Wut unter der Oberfläche schwelt.
Staffelführung 1. Geschwader, Schwingenschwarm, 2. Staffel
Senior
suchend

Perseus Nankervis
Irgendjemand musste die Verantwortung übernehmen. Du hast das Vakuum gesehen, welches die Verurteilung eurer Eltern hinterlassen hat und den Schritt nach vorn gemacht. Du hast die Rolle eines Anführers angenommen, dabei glaubst du nicht, dass sie dir gänzlich passt. An manchen Tagen schwankst du unter der Verantwortung. An allen anderen trägst du sie mit der Leichtigkeit eines aufgesetzten Grinsens. Wie alle hast du vieles verloren, aber du hältst dich vor allem an das, was du behalten konntest: deine Freundschaften. An all die, welche die Rebellion überlebt haben. Und daran, dass du es besser machen musst, um sie zu schützen.

Dass Zarina und du in einer Staffel landen, ist reiner Zufall. Ein guter Zufall, wenn man dich fragt. In Aretia liegen die Trümmer eurer Häuser nebeneinander. Dabei war eure Nachbarschaft nicht immer der Garant für eine Freundschaft. Aus gemeinsamen Stunden im Sandkasten wurden Stunden, die du sie für dein Training begeistern wolltest und es doch nicht schafftest. Es war schließlich Zarinas beste Freundin, die euch im frühen Jugendalter wieder zusammenführte. Die beste Freundin, die aufgrund ihrer paar Monate Altersunterschied in Calldyr Stadt zu eben jenen gehörte, die hingerichtet wurden. Die beste Freundin, mit der du deinen ersten Kuss teiltest und ein paar Monate Beziehung, bevor ihr lieber wieder Freunde wart. Sie ist der zweite Verlust, der euch zusammenrückt anstatt euch auseinanderzuziehen. Ihr trauert schweigend, aber manchmal (selten) schwelgt ihr auch in guten Erinnerungen. Ihr entscheidet euch für das Erbe eurer Eltern. Aber auch für ihres.
Geschwaderführer 1. Geschwader
Senior
weitere Infos
Wie schön, dass du hergefunden hast! Auf diesem Weg suche ich die dringlich benötigte weibliche Unterstützung für unsere Kerngruppe an Gezeichneten, welche die Revolution unter anderem durch den Schmuggel von legierten Waffen unterstützen. Wie das Wörtchen Gruppe schon verrät, bespiele ich mit Perseus zwar einen Anführer dieses Unterfangens, aber habe ein paar liebe Menschen und tolle Charaktere an meiner Seite. Dementsprechend sollten auch @Bryce Venery, @Caeeon Cardaigne, @Daevyan Rhydon und @Jesper Dearborn als Anschlussmöglichkeit erwähnt werden. Da die Gruppe ein eingeschworenes Team sein muss, wäre es dementsprechend wichtig, dass du bereit bist dich in eine bereits bespielte Konstellation einzufuchsen. Selbstredend lebt jede gute Gruppendynamik davon, dass die Beziehungen untereinander unterschiedlich eng sind!

Neben der kleinen Boyband gibt es auch noch die dritte Gezeichnete, die der gemeinsamen Staffel zugewiesen wurde. @Medea Lovren ist (noch) nicht Teil der Schmuggelaktivitäten, das könnte sich in der Zukunft aber ändern. Vielleicht findet Zarina das ja sogar richtig gut und übt ein bisschen (freundlichen) Druck auf Perseus ein, sie einzuweihen? Auch über diese Gruppe hinaus sind wir bei den Gezeichneten (und in Basgiath) gut besetzt, also sollte guter Anschluss leicht möglich sein.

Die wichtigen Elemente des Gesuchs wären für mich, dass sie aus Aretia stammt, Gezeichnete und Senior ist. Idealerweise halten wir auch an der Nachbarschaft zu Perseus Familie fest. Alles andere ist verhandelbar. Mach den Charakter sehr gern zu deinem eigenen! Ich möchte mir (und den anderen aus der Schmuggelkerngruppe) aber ein Vetorecht vorbehalten. Uns ist wichtig, dass sich die Geschichten gut zusammenfügen und wir eine stimmige Gesamtlore erschaffen. Wer sind wir? Der Esel nennt sich immer zuerst. Mein Name ist Jella, ich bin Teamie im Codex und dementsprechend fest verankert im Forum. Mir ist es wichtig mindestens jede Szene monatlich zu posten, aber es kann gern bei Lust und Laune auch mal mehr werden. Über Postlänge und Form komme ich dabei gern in den direkten Austausch, präferiere aber die erste Person. Neben mir sind mit ihren Charakteren auch Alice, Berrie, Jani, Josi und Miri an dem Gesuch für Zarina beteiligt. Haben wir dein Interesse geweckt? Dann melde dich gern.
Forenshortfacts
  • basierend auf der "the empyrean"-Reihe von Rebecca Yarros
  • ohne Buchcharaktere, aber zeitlich bei Bd. 1 einsetzend (633nV)
  • Drachen & Greife wählen über ein Würfelsystem ihre Menschen
  • L3S3V3 + Empfehlung ab 18 Jahren
  • mind. 1 Post / Monat (bzgl. Länge & Perspektive frei, Deutsch & Englisch möglich)
Dracheninfos
Làidir
grün | Keulenschwanz
123 Jahre | 7.13 m | männlich
Kurzbeschreibung
Das Mondlicht fiel durch das offene Fenster auf das Grün seiner Augen. Das Licht war sanfter als der Blick, welcher ihn aus seinen Träumen gerissen hatte. Alle Gezeichneten mochten Kinder der Rebellion sein, aber Perseus Rhydian Nankervis wurde als eines geboren. Mit seinen ersten Schritten war er in große Fußstapfen getreten, war nicht nur mit diesen sondern auch mit dem Heranwachsen seiner Ideale auf Linie mit seinen Eltern. Erst später, als er irgendwann verstanden hatte, war das Wissen auf damals noch schmalen Schultern zu Last geworden, die Schritte zielsicherer und die Stimme lauter, um über die leisen nagenden Gedanken hinwegzutäuschen. Doch keine von den Geistern, die ihn damals heimgesucht hatten, wohnten heute noch in seinem Inneren. Es waren neue Schreckgespenster, erwachsen aus Erinnerungen, die sich wie Zentner über ihn legten, ihm manche Nacht den Schlaf raubten, der ihm lange nicht mehr so wichtig erschien wie andere. Damals, vor der Rebellion, war sein Leben ein anderes gewesen. Die Hoffnung unweigerlich größer, weil sie auf Erfahrungen aufgebaut hatte, die er nicht besaß. Es hielt ihn nicht davon ab, weiterhin an das zu glauben, was seine Eltern zu Verrätern gemacht hatte. Er hatte einst keine Ambitionen gehabt, zu führen, aber er war zum Anführer geworden. Einer eben jener, die ein Abzeichen auf der Brust trugen, mit welchen er als Geschwaderführer das Ende der Ränge erreicht hatte. Es half, um eben jene Verantwortung, die er gegenüber all den anderen Gezeichneten verspürte, mit ein bisschen mehr Macht tragen zu können. Seine zu laut, zu albern-Persona hatte die Jahre überstanden, aber nicht gänzlich verbergen können, was er konnte. Wofür er sein ganzes Leben trainiert hatte. Er schob seine Füße auf den Boden seines Zimmers. Die Umstände mochten sich geändert haben, aber das Reiterschwarz um seine Statur war schon immer Teil des Plans gewesen. Reiter, Rebell, Verräter. Der, der gefühlt nichts ernstnahm. Dabei tat er das zu viel. Er rollte seine Schultern nach hinten, tastete über die Dolche in ihren Halterungen und schließlich über die doppelseitige Axt mittig auf seinem Rücken. In seinem Leben gab es nur noch wenige Momente, in denen er unbewaffnet war. Sein Leben hatte ihn nicht zimperlich gemacht. Seine Handknöchel waren rau, als er seine Hände zu Fausten spannte und schließlich die Magie seines Drachens spürte. Das Kribbeln riss ihn hinfort.

Die Raumüberwindung wäre ihm damals nützlich gewesen, als seine Eltern ihn in der Sicherheit eines Anwesens zurückließen, welches anders als seine Heimatstadt nicht niederbrannte, obwohl er hatte helfen wollen. Schlussendlich hatte man ihn trotzdem gefunden, sowie er den Boden unter seinen Füßen wieder fand. Ein anderer Raum, dann eine geheime Gasse, die ihn aus dem Gemäuer herausführen würde. Ein Zeichen für das Doppelleben, welches er führte. Manch einer mochte es leise Rebellion nennen, er nannte es nur eine Fortführung dessen, was andere angefangen hatten. Das Vibrieren in seinen Gedanken nahm zu, er wusste sein Drache würde auf ihn warten. Nicht in der kleinen Lichtung, die er für sein Treffen auserkoren hatte, aber in direkter Nähe, um einzugreifen. Nächstes Jahr würde er nicht mehr in diesen Hallen sein, um dieses kleine Ritual zum Start der Ausbildung neuer Gezeichneter, zu übernehmen. Er musste sich darauf verlassen, dass mit seinem Abschluss ein anderer Senior übernehmen würde. Dass mehr von ihnen überlebten, als starben. Er hatte sich schon lange damit abgefunden, dass er nicht jeden oder jede retten konnte. Aber wenn er einen Teil dazu beitragen konnte, dass es mehr waren, musste es reichen. Der Mond empfing ihn ebenso wie die laue Sommernacht, als er schließlich aus den festen Mauern in Richtung der Lichtung trat. Die Schatten anderer tanzten zwischen den Bäumen und einen Augenblick hielt er inne. Ein paar Atemzüge lang ließ er seinen Blick über die zitternden Hände gleiten, die manch einer in seine Jackentaschen schob, lauschte den leisen Worten, die durch die stille Luft zu ihm getragen wurden. Vielleicht sollte er ihnen noch ein paar weitere Minuten lassen. Schließlich entschied sich in diesen Tagen ihre gesamte Zukunft oder mehr, ob sie wirklich eine haben würden. Zukunft. Das Wort klang groß in seinen Gedanken und war nichts, was er sich ausmalte. Er plante genau bis zu einer besseren, freieren Welt. Bis zum Ende einer erneuten Rebellion. Was gab es schon darüber hinaus? Das Grinsen zupfte an seinen Mundwinkeln, als die vorsichtigen Fragen der Rookies zu ihm durchdrangen. „Das Beste kommt wie immer zum Schluss“, witzelte er und trat zwischen den Bäumen zu ihnen. Irgendwann würde seine Welt vielleicht ein weiteres Mal untergehen. Bis dahin klammerte er sich an seinen Galgenhumor, als war er ein Rettungsring und er kurz vorm Ertrinken.
in Ausbildung
1. Geschwader
Schwingenschwarm
2. Staffel
Basgiath