Codex of Flame and Fury
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Veränderungswünsche
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#71
Damit Kíli nicht vom Greifi plumpst, würde ich ihm hiermit einmal einen Wachstumsschub auf das Maximum von 3,40m gönnen. angel
Greifeninfos
Meraxes
Seegreif
49 Jahre | 3.4 m | männlich
Kurzbeschreibung
Du wäscht deine Hände in Blut. Rot rinnt es deine Hände entlang, du betrachtest sie, sie glänzen kupfern im Licht des letzten Mondstrahls. Die Nacht war lang, der Tag wird länger. Irgendwann wird es dich heimsuchen. Werden sie Teil von dir; die Toten. Die Opfer, ihre Schmerzen, ihr Leid. Irgendwann tauchst du deine Hände nicht mehr in ihrem Blut, irgendwann sind es deine Tränen, die sich mit Dreck und Verzweiflung vermischen. Irgendwann wirst du mit der Erde verschmelzen, auf der du geboren wurdest. Blut zu Blut. Glaubst an das Schicksal, an die Götter und das Karma, glaubst, dass du zu viel Schlechtes davon anhäufst und glaubst, dass ein Leben nach dem Tod dir nur noch mehr Leid bescheren wird. Hättest den Frieden gewählt, hättest du geglaubt, die Wahl zu haben. Hättest die Reinheit des Wassers gewählt, fest daran geglaubt, als die Strömungen des Flusses sich unter dir in Wirbeln verschlungen haben. Heute wäschst du deine Hände in Blut und kannst doch nie das Gefühl von Ungerechtigkeit abstreifen. Die Beklemmung in dir lässt sich nicht mit einem Eimer beseitigen. In Rinnsalen läuft die Spur deines Versagens in die Ausläufer des Flusses. Kehrt zurück zu seinen Ursprüngen. Dein Blick folgt ihnen, lang noch. Über dir sinkt der Mond, macht der Sonne Platz. Du spürst die ersten Strahlen, sie kitzeln in deinem Nacken, dort, wo schmutzgetränkte Strähnen sich aus deinem Zopf gelöst haben. Streichst dir mit dem Handrücken über die Stirn und hinterlässt doch nur mehr Spuren von Gewalt. Du bist unrein, wirst dich niemals mehr in die Gewissheit der Unbedarftheit flüchten können. Hälst dich fest an der Moral, auch wenn du weißt, dass niemand von euch das Privileg dazu hat. Weil Moral euch nicht retten wird. Dich nicht und auch nicht jene, die du zu schützen ersuchst. Du brauchst keine Erlösung – oder vielleicht brauchst du sie doch. Wenn du zu den Göttern betest und doch nicht weißt, wofür. Für Frieden betest du, auch wenn dein Glaube längst in seinen Grundfesten erschüttert ist. Für Sicherheit betest du, auch wenn die Axt neben dir Bände spricht. Für eine Welt ohne Leid betest du nicht mehr. Für dein Seelenheil betest du nicht mehr. Denn du wäscht deine Hände in Blut, nicht mehr in Unschuld. Hast sie fahren lassen, lang bevor du dir dessen bewusst warst. Hast getötet, öfter als du zählen kannst und führst sie doch in deinem Herzen. Deine Opfer, die keine Namen mehr haben, keine Seelen. Weil du glauben willst, dass du eine hast. Weil du glauben musst, dass du eine hast. Auch wenn sie verdammt sein mag. Auch wenn du verdammt sein magst. Die Sonne lockt das Leben aus ihren Löchern. Du hörst es, wie es um dich erwacht. Während du deine Hände in Blut wäschst. Und von ihnen die Erinnerungen an Kämpfe, die du führen musst, aber nie führen willst.
Leutnant
Nachtflügelschwarm
Himmelsschwinge
2. Schwadron
Mirik
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#72
Jaschas Drachendame ist empört. Wie konnte ihr Alter so durcheinander geraten. Sie rät dringend dazu es auf '34 Jahre' zu korrigieren! love

Danke amazed
22.06.2026, 21:43: Braon Drymos hat diesen Beitrag moderiert
Das Alter wurde selbstredend in unseren vorliegenden Aufzeichnungen korrigiert!
Dracheninfos
Iona
grün | Morgensternschwanz
34 Jahre | 6.32 m | weiblich
Kurzbeschreibung
Lange ist mein Leben ziemlich normal verlaufen. War einfach nur ein Junge, hab mich für viel interessiert, wusste nur noch nicht so richtig wohin mit meinem Leben. Aber das war ein Problem für später. Ist einfach es zusammenzufassen. Bis dann alles anders wurde.


Jetzt finden mich viele seltsam. Ist wohl auch komisch. Der Typ der nicht spricht. Habs seit dem nicht mehr. Vielleicht fehlten mir damals einfach die Worte. Wusste nicht wie ich mein Entsetzen ausdrücken sollte. Wie ich begreifen, verstehen sollte was genau passiert ist. Wie soll man in Worte fassen, dass man gesehen hat, wie die eigenen Eltern sterben. Auf diese Art.

Also hab ich geschwiegen.

Es nicht versucht und seit dem einfach keine Worte mehr gefunden. War einfach am Anfang einfach nicht darüber zu reden. Keine Fragen zu beantworten. Ich weiß um die Gründe der Rebellion. War damals alt genug um genug mitzubekommen, dass meine Eltern Geheimnisse hatten und hab Fragen gestellt. Erst haben sie diese abgewiegelt, wollten mich schützen, aber als ich nicht aufgehört hab, haben sie es mir erklärt. Haben mir ihre Ansichten erklärt, von den Veneni erzählt und mich zu einem gewissen Grad einbezogen.

Dann hab ich gesehen was mit denen passiert ist, die es wussten. War dabei, als es jenen den Tod brachte. Vielleicht wars auch mit die Angst, die mir die Worte nahm. Worte können nichts rückgängig machen. Können keine Toten zurückbringen. Worte geben Wahrheit Form und Wahrheit bringt Schwierigkeiten. Absurd, dass ausgerechnet ich das sag? Wo Wahrheitssagen meine Siegelkraft ist? Vielleicht deswegen auch besonders passend.

Ich kenn die Wahrheit, teil sie aber mit niemanden, der nicht davon weiß. Muss nicht noch wem das Gewicht auf die Schultern legen. Nicht noch jemanden in Gefahr bringen. Nicht zu sprechen, macht es einfacher, ich sag halt einfach nichts.

Hier ein Nicken. Da ein Kopfschütteln.
Ist geblieben.
Ist dabei geblieben.
Jetzt ist es normal. Für mich.

Hab Zettel und Stift. Hab meine Mimik. Hab meine Hände. Meine Tattoos. Mir reichts. Wem’s nicht reicht. Nun. Einen Mittelfinger versteht jeder, oder? Kann mich verständlich machen.
Hier kennen mich die meisten nur so. Haben mich nie Reden gehört. Bin nicht hier um etwas zu beweisen. Bin hier, weil ich es muss. Wollte nie Reiter werden. Aber ich wollte auch nicht sterben. Ich will leben und wenn das der Weg ist, lerne ich eben gut darin zu werden. Also mach ich das beste draus. Hab akzeptiert, dass ich Reiter werde. Werds überleben und mich hier nicht ganz verlieren. Bin immer noch ein Typ mit dem man lachen kann. Hab vielleicht trockenen Humor. Mag Sarkasmus. Aber weiß, bin eigentlich ein liebenswerter Kerl. Jemand der einem die Hand hinhält. Niemand der einem in den Rücken fällt. Vertraue nicht jedem sofort, aber bin niemand der einen sofort fallen lässt, wenns unbequem wird. Wer sich meine Loyalität verdient hat, verliert sie auch nicht so schnell …

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in Ausbildung
1. Geschwader
Flammenschwarm
3. Staffel
Basgiath
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#73
Avaina hat tatsächlich einen kleinen Jungspund gebunden, die inzwischen aber auch schon 59 Jahre alt ist - aber ganz sicher nicht so alt wie einst notiert wurde, eine Frechheit! mad Avaina bittet freundlichst um Korrektur, dankeschön love
Vor 9 Stunden: Braon Drymos hat diesen Beitrag moderiert
Die Schriftgelehrten haben die Aufzeichnungen umgehend korrigiert! note
Kurzbeschreibung
"I miss you in waves, and tonight I'm drowning. I can’t wait to feel the raindrops on my skin again. Soon. I hope that day will be soon.“ Letter to „Mimi“; May 630
Ich
bin nicht allein, nicht wirklich, und doch fühle ich mich oftmals einsam. Höre das Lachen meiner Kinder, sehe wie mein Ehemann draußen mit ihnen spielt, ebenfalls lacht, so unbeschwert – doch mein Herz ist von diesem Anblick nicht erfüllt. Nicht vollends. Wird es nie sein, solange er mein Geheimnis ist. Ich liebe meine Kinder, alle drei, und in gewissem Maße liebe ich vielleicht auch meinen Ehemann und unser gemeinsames Leben. Wir haben es gut, auch ohne im großen Prunk zu leben, wie man es von einer Herzogstochter erwarten könnte. Was mir einst wie mein letzter Ausweg erschienen war, sollte eine meiner besten Entscheidungen werden: Ich bin Drachenreiterin, gut in dem was ich tue. So sehr, dass ich sogar ans BWC berufen wurde, einen Lehrstuhl bekleide. Ich glaube auch, dass ich eine gute Mutter bin. Möchte es meinen Kindern schöner machen, als es mir in meinem eigenen Elternhaus ergangen ist. Biete Liebe und Möglichkeiten, Geborgenheit und Freude, die hoffentlich darüber hinweg täuschen konnte, dass ich aktiven Wehrdienst leiste und in der Vergangenheit auch mal verletzt heimgekehrt bin. Ich wage nicht zu behaupten, dass ich eine gute Ehefrau bin. Sicherlich nicht nach dem Standard meiner Eltern (dann hätte ich schließlich Schriftgelehrte werden sollen, Hausfrau und Mutter), aber selbst Loial wäre wohl erbost. Habe ihn nicht geliebt und geehrt als wir geheiratet haben und auch nicht danach. Bin ihm untreu, ganz leise und heimlich und doch schon über zwanzig Jahre lang. Fühle mich nur mit ihm als wäre ich gänzlich ich selbst, als wäre ein Teil von mit immer bei ihm, genauso wie zwei Teile von ihm immer bei mir sind. Ich sehe ihn in dem Schalk im Blick meines Sohnes und in dem Lächeln meiner Tochter. Ich lebe mit dem schlechten Gewissen ihnen allen gegenüber. Meinen Kindern, die nicht wissen, wer ihr leiblicher Vater ist. Meinem Ehemann, der sie alle liebt wie seine eigenen und nicht ahnt, dass ich jemand anderes liebe. Und ihm, weil ich uns zu diesem Unglück verdammt habe und ihn doch nicht gehen lassen kann.

Zu was für einem Menschen macht mich das? Ich bin nicht jemand, die sich nimmt, was sie will. Außer ihm. Nur das, was mir zusteht, was sich gut anfühlt also er. Weiß was gut und recht ist und bin mir bewusst, dass ich aus diesem Muster falle. Aber ich bin mehr als dieses Geheimnis, dieser Betrug an meiner Familie.

did you know, that Avaina...
  • die jüngste Tochter der Herzogsfamilie von Deaconshire ist
  • immerzu leise vor sich hin singt (und in der heimischen Küche auch tanzt als würde niemand zusehen)
  • einen kleinen Garten hat und in der Pflege Ruhe und Entspannung findet?
  • den Regen liebt? An manchen Tagen stellt sie sich freiwillig in die Nässe, weil sie sich Mirek dann näher fühlt.
  • ihre Briefe immer an Mimi adressiert? Das erweckt den Anschein, dass sie einer alten Freundin schreibt (und nicht ihrer Affäre).
Professorin
Erster Leutnant
Nordgeschwader
Schwingenschwarm
1. Staffel
Chantara